Hautpilz
Hautpilzerkrankungen – vielfältig und häufig.
Erkrankungen der Haut, die von Hautpilzen hervorgerufen werden, zählen in Deutschland zu den häufigsten Hauterkrankungen. Schätzungen zufolge leidet jeder 4. Bundesbürger unter irgendeiner Art von Hautpilz. In der medizinischen Fachsprache bezeichnet man eine solche Erkrankung als „Haut-Mykose“. Zumeist sind dafür die so genannten Fadenpilze verantwortlich, unter Medizinern Dermatophyten genannt.
Fadenpilze nisten sich in der menschlichen Haut ein und ernähren sich von Keratin, der Hornsubstanz der obersten Hautschichten.
Fußpilz gehört zu den weithin bekannten Hautpilzerkrankungen. Aber, was viele nicht wissen: Nicht nur die Füße können von lästigen Pilzerregern heimgesucht werden. Auch andere Körperstellen werden von ihnen befallen. Fadenpilze sind dazu in der Lage, sowohl auf der freien Haut als auch an behaarten Körperstellen Pilzinfektionen hervorzurufen.
Was beim Thema Hautpilz besonders wichtig ist: Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine ansteckende Pilzinfektion. Hautpilze bilden für ihre Fortpflanzung so genannte Sporen, die etwa auf abgeriebenen Hautschuppen sitzen, dort wochen- und monatelang überleben und sich auf diesem Weg verbreiten können.


