Nagelpilz - ein weit verbreitetes Übel
Nagelpilz kann an Zehen- und Fingernägeln vorkommen.
Finger- und Zehennägel – jeder Mensch hat 20 davon: Sie alle sind gewölbte, durchscheinende Keratinplatten, die auf der Oberseite von Finger- und Zehenspitzen sitzen. Sie dienen dem Schutz von Finger- und Zehenkuppen, unterstützen aber auch deren Stabilität. Insbesondere an den Fingern optimieren sie die Greiffunktion und machen sich nützlich als wirkungsvolle Kratz-, Zupf- und Ritzwerkzeuge.
Umso bedauerlicher, wenn ein Nagelpilz dafür sorgt, dass Finger- und Zehennägel ihre biologischen und funktionalen Aufgaben nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr erfüllen können.
Schätzungsweise ist jeder achte Erwachsene in Deutschland von Nagelpilz betroffen. Dabei handelt es sich um eine chronische Pilzinfektion, bei der die Nagelplatte langsam zerstört wird. Zehennägel sind sieben bis zehnmal häufiger betroffen als Fingernägel und sie wachsen dreimal langsamer als Fingernägel.
Als Auslöser für Nagelpilz können unterschiedliche Pilze in Frage kommen. Häufig handelt es sich dabei um dieselben Pilze, die auch Erreger von Fuß- und anderen Hautpilzinfektionen sind.
Die Infektionshäufigkeit nimmt mit dem Alter zu, während es bei Kindern noch 0,2 Prozent sind, betrifft es bei Personen über 70 Jahren schon bis zu 40 Prozent.



